10.11.2025 / 13:35 Uhr

🏈 NFL in Berlin – 
Mein Wochenende beim 
Colts vs. Falcons Game 2025

Berlin, 7. bis 9. November 2025 – ein Wochenende, das ganz im Zeichen des American Football stand.


Die NFL hat wieder Deutschland besucht, und diesmal stand das Duell der Indianapolis Colts gegen die Atlanta Falcons im legendären Berliner Olympiastadion auf dem Programm.


Ich war natürlich vor Ort – um Atmosphäre zu tanken, Kontakte zu knüpfen und um zu erleben, wie Deutschland den Football feiert.


Und ich kann gleich sagen: Es war einfach unglaublich.

Freitag, 07.11.2025 – Auftakt mit „Bromania 4“

Nach einer entspannten Anreise am Nachmittag ging es für mich direkt weiter zur ersten Veranstaltung des Wochenendes: „Bromania 4“ in der Uber Eats Music Hall.
Schon vor der Halle war klar – hier spielt heute Abend die Musik. Tausende Fans, Jerseys aller 32 NFL-Teams, gute Stimmung und jede Menge Vorfreude.
Man merkte sofort: Football ist längst in Deutschland angekommen.

Die Show wurde von den beiden wohl bekanntesten Gesichtern des deutschen Footballs moderiert – Björn Werner, Berliner und Ex-NFL-Spieler, sowie Patrick Esume, „Coach“ und Macher hinter dem NFL-Hype in Deutschland.
Und ja – man kann ehrlich sagen: Es war eine Indianapolis Colts Show.

Die Colts Cheerleader heizten die Halle ein, aktuelle Spieler wie Bernhard Raimann, Maximilian Mang und Kenny Moore II standen auf der Bühne und plauderten mit den Fans.
Doch der emotionalste Moment des Abends kam überraschend.

Die Colts-Besitzerin Kalen Jackson sprach offen und ehrlich über die Themen Depression und Suchtprobleme – ein sensibles, wichtiges Thema, das sie mit echter Überzeugung und Empathie ansprach.
In der sonst so lauten und fröhlichen Halle war es plötzlich ganz still.
Jeder hörte zu. Jeder spürte, dass sie das ernst meinte.
Dieser Moment hat Eindruck hinterlassen – und sie hat in Berlin sicher viele neue Sympathiepunkte gewonnen.

Samstag, 08.11.2025 – Die ganze Stadt im Football-Fieber

Am Samstag war Berlin kaum wiederzuerkennen.
Ein Spaziergang vom Brandenburger Tor über den Potsdamer Platz zeigte schnell:
Alles schrie NFL!

Überall waren Footballfelder aufgebaut, Showbühnen sorgten für Stimmung, es gab Info-Stände, Fan-Zonen und jede Menge internationale Besucher.
Amerikaner, Deutsche, Briten, Fans aus Skandinavien oder Italien – Football verbindet, und Berlin war an diesem Wochenende das Zentrum dieser Begeisterung.

Insgesamt zehn Teams hatten eigene Fan-Partys organisiert:
Von den Green Bay Packers und Detroit Lions über die New England Patriots, Kansas City Chiefs, Seattle Seahawks bis hin zu den Tampa Bay Buccaneers.
Jede Party hatte ihr eigenes Motto – und alle waren rappelvoll.

Mein erster Stopp: die Packers Party.
Dort nahm die „Footballerei“ gerade einen Podcast auf, und ehemalige Spieler wie Jason Spitz standen für Gespräche und Fotos bereit.
Selbst das Stadionfood aus dem Lambeau Field wurde originalgetreu serviert.
Man konnte sich wunderbar mit Gleichgesinnten austauschen, lachen und einfach den Spirit genießen.

Danach zog es mich zu den Detroit Lions, die ihre Party in einem Pub feierten. Die Stimmung war sehr ausgelassen – Karaoke, Bier, gute Gespräche.
Und das Beste: Obwohl ich ein Packers-Jersey trug, gab’s keine dummen Sprüche. Im Gegenteil – jeder freute sich, gemeinsam Football zu feiern. Football is Family!
 

Sonntag, 09.11.2025 – Gameday im Olympiastadion

Endlich! Gameday!
Ich startete den Tag am Potsdamer Platz, dem offiziellen Treffpunkt der Colts-Community.
Dort gab’s Frühstück, Fanaktionen, Musik und jede Menge gute Laune, bevor sich alle gemeinsam auf den Weg Richtung Olympiastadion machten.

Vor Ort zeigte sich dann, dass Berlin die NFL wirklich im Griff hat. Die Sicherheits- und Einlasskontrollen liefen zügig, die Stimmung war freundlich – und die Vorfreude? Riesig.
Die Bierschlangen hielten sich anfangs noch in Grenzen, dafür waren die Food-Stände schon früh überlaufen – also gab’s zunächst „Flüssignahrung“. 😉

Als dann das Entertainment begann, war klar: Das hier wird groß.
„Wind of Change“ hallte durch das Stadion, die Nationalhymnen sorgten für Gänsehaut, und ein beeindruckendes Feuerwerk läutete den Kickoff ein.
Die Colts erwischten den besseren Start – Touchdown!
Und plötzlich kam H.P. Baxxter (Scooter) aufs Spielfeld und performte live die Touchdown-Hymne „Maria (I Like It Loud)“.
Die Fans tobten, ich auch.
Das war pure Football-Show à la USA.

Das Spiel blieb spannend, Colts und Falcons lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, das in die Overtime ging.
Ein besseres Drehbuch hätte man nicht schreiben können.
Als am Ende die Colts knapp die Nase vorn hatten, feierte das Stadion minutenlang – völlig verdient.

 

Fazit: Die NFL in Deutschland lebt – aber die USA bleiben unerreicht

Das gesamte Wochenende in Berlin war ein beeindruckendes Erlebnis.
Die Stimmung in der Stadt, die Organisation, die Fanliebe – alles top.


Berlin hat bewiesen, dass Deutschland Football mit Herz lebt. Für viele Fans war es das erste Live-Spiel – und man merkte, wie begeistert sie waren.

Aber: So großartig das war, ein Stadionerlebnis in den USA ist noch einmal eine ganz andere Liga.
Die Atmosphäre, die Emotionen, die Nähe zum Team – das muss man einfach selbst erlebt haben.
Wer einmal mit mir bei einem NFL-Spiel in den Staaten war, weiß, wovon ich spreche.

Vielleicht bist du 2026 mit dabei – bei einer unserer NFL-Fanreisen nach Detroit oder Green Bay.


Denn dort wartet der echte American Spirit: Tailgating, Stadionfood, Gespräche mit Locals – und das Gefühl, Teil von etwas wirklich Großem zu sein.

Mein persönliches Fazit:

Dieses Wochenende hat mir wieder gezeigt, warum ich tue, was ich tue.


Reisen, Begegnungen, Sport – das ist meine Leidenschaft.
Und es macht mich stolz zu sehen, wie stark die Football-Community auch in Deutschland zusammenhält.

Ob Colts, Lions, Packers oder Chiefs – am Ende zählt nur eins:


Wir lieben diesen Sport.


Und genau das will ich mit Eagle Reisen weitertragen – authentisch, emotional und mit dem besonderen „Wow“-Moment, den man nicht vergisst.

 

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